Richtungsweisend innovatives Integrationsprojekt mit jungen wohnungslosen Menschen JuWinA(Junge Wohnungslose in Ausbildung und Arbeit)!

Vom 25.06.2012 bis 28.02.2013 realisierten wir ein echte Herzensangelegenheit; die Durchführung eines Projektes mit jungen Wohnungslosen.
Seit vielen Jahren werden die Wohnungslosen immer jünger.
Die Zahl derer, die mit 18,19 oder 20 Jahren in der Wohnungshilfe landen, steigt immer mehr. Oft sind es familiäre Bedingungen, denen die Jugendlichen zu entfliehen versuchen. Nicht selten spielen auch Suchtproblematiken und daraus resultierende finanzielle Haftungen eine große Rolle.
Besonders problematisch hierbei, junge wohnungslose Menschen benötigen einen anderen Hilfeanspruch als z.B. ältere Wohnungslose!
Die aktuelle Lebenssituation des Einzelnen kann gekennzeichnet sein von fehlender beruflicher Orientierung, fehlendem oder niedrigem Schulabschluss, mangelnden sozialen oder lebenspraktischen Kompetenzen, geringer Motivation oder Frustrationstoleranz.

Vor dem Hintergrund dieser komplexen Problemlagen bedürfen die Jugendlichen neben einer berufsbezogenen Integrationshilfe einer ganzheitlichen Maßnahme, welche die grundlegenden Kompetenzen der Alltags- und Lebensbewältigung mit einbezieht.
Hier setzte unser Berlinweites Projekt JuWinA an:
Eine innovative Integrationsmaßnahme, die aufgrund ihrer Verknüpfung von Wohnungslosenbetreuung – hier insbesondere durch die Neue Chance gGmbH und GEBEWO Soziale Dienste gGmbH – und langjährig erprobten Qualifizierungsbausteinen der KUBUS gGmbH eine einzigartige individuelle Chance zur Reintegration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt b0t. Die TeilnehmerInnen erhielten bei der KUBUS gGmbH in zwei aufeinander aufbauenden Qualifizierungseinheiten eine berufsbildende Orientierung für einen Einstieg in ein selbstbestimmtes Berufsleben.

Unsere Ergebnisse:

  • eine Direktvermittlung in den 1. Arbeitsmarkt
  • zwei Vermittlungen in Ausbildung
  • eine Überleitung in eine Bildungsmaßnahme
  • eine Aufnahme in eine AGH MAE bei KUBUS, bis die Ausbildung beginnt

bei einer Sollteilnehmerzahl von 10 Jugendlichen.

Mit einem derart positiven Ergebnis war bei Beginn des Projektes nicht zu rechnen. Und mit einigem anderen auch nicht.
Lesen Sie hier unseren Abschlussbericht:
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In Auftrag & Kooperation mit:

sowie ein Sponsor und eine Stiftung