51. öffentliche Sitzung des Sozialausschusses der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin

Am 10. Mai fand in den frisch renovierten Veranstaltungsräumlichkeiten des neuen Stadtteilzentrums Die NEUE Teupe die 51. öffentliche Sitzung des Sozialausschusses der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin statt.

Die Ausschussvorsitzende Frau Eva-Maria Schönthal eröffnete die turnusmäßige Sitzung und übergab das Wort an den Geschäftsführer der Kubus gGmbH Herrn Siegfried Klaßen. Dieser brachte den Ausschussmitgliedern die Geschichte des Hauses bis hin zu seiner Beinahe-Verwahrlosung näher und informierte sie über die bereits durchgeführte Maßnahmen zur Revitalisierung. Ein Logo, welches Die NEUE Teupe im nahen Umfeld als auch in den angrenzenden Gebieten bekannt machen soll, wurde den Mitgliedern präsentiert und erläutert.

„Wir wollen hier ein Stadtteilzentrum mit und für die Menschen Neuköllns mit Angeboten in den Bereichen Arbeit, Bildung, Beratung, Kunst und Kultur, Nachbarschaftsentwicklung, Umwelterziehung und und und … entwickeln“, sagte Siegfried Klaßen.
„Entsprechend der Historie des Hauses, einem ehemaligen Obdachlosenheim, stehen unserem Kooperationspartner GEBEWO-Soziale Dienste mbH schon jetzt Räumlichkeiten zur Obdachlosenunterbringung zur Verfügung. In Zusammenarbeit zwischen der Kubus gGmbH, der Kepler Schule und dem Roma Jugendverein Amaro Drom ist das Projekt „Nebeneinander und Miteinander“ zur Integration jugendlicher Sinti und Roma in diesem Haus angesiedelt. Die Geschäftsstelle der Kubus gGmbH ist hier und der Bereich Arbeitsförderung Neukölln der Kubus gGmbH hat im März seine Räumlichkeiten bezogen. Last not least probt seit kurzem ein koreanisches Kulturensemble im Haus. So ändert sich der Takt nach Feierabend von stampfenden Maschinen hin zu virtuosen Drumbeats.“
Die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der Teil, der bereits saniert wurde als auch ein 1200 m² großes Gartengrundstück, das inzwischen urbar gemacht wurde, beeindruckte auch den Sozialstadtrat von Neukölln Herrn Michael Büge im anschließenden Rundgang durch das Gelände.

Es bleibt allerdings noch viel zu tun. Auch das wurde offensichtlich.
„Wir sind offen für weitere Kooperationen und suchen nach Unterstützern“ sagte Siegfried Klaßen in der abschließenden Gesprächsrunde.
Der weiteren bürgerschaftlichen Entwicklung Neuköllns würde Die NEUE Teupe auf jeden Fall gut tun.